Leserstimmen

Ein großes Dankeschön geht an all meine RezensentInnen für ihre Worte, ihr Vertrauen und ihr Interesse an meinen Werken. Eure positiven Rückmeldungen bedeuten mir sehr viel. Daher habe ich meinen Dank in einem Film (Lesermeinungen) zum Ausdruck gebracht. Er ist unter dem Menüpunkt [Trailer] zu finden.


 

5.0 von 5 Sternen
Von Amazon-Kunde am 31. Oktober 2017
Format: Kindle Version | Verifizierter Kauf

Spannung und Drama bis zum letzten Satzzeichen

Riley und Nathanyel … ein Gespann (oder Paar?) das unterschiedlicher nicht sein könnte.

Ich habe die Leseprobe heruntergeladen, weil mir das Buch empfohlen wurde. Der Prolog hat mich neugierig gemacht. Doch in der Leseprobe bin ich stecken geblieben. Keine rosa Wattebäuschchen, was mir ja bereits angekündigt wurde. Erwartet hatte ich sie dennoch. Da ich das Gefühl hatte, hier endlich mal wieder auf ein Buch mit Anspruch gestoßen zu sein, habe ich es tatsächlich erst gar nicht gekauft, da ich Zeit für ein solches Buch haben wollte. Der geplante Urlaub rückte näher und damit auch das Gefühl, dieses Buch lesen zu wollen. Gesagt, getan. Buch erstanden … angefangen zu lesen … und nicht wieder losgelassen.

Jayden V. Reeves schaffte es, mich auf eine Achterbahn der Gefühle zu schicken. Riley hat mich stellenweise so wahnsinnig gemacht, das ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre und ihn geschüttelt hätte. Erst im Verlauf der Handlung habe ich zu ihm gefunden. Seine Lebensgeschichte, die von Hass, Angst, Drogen und Verlust gezeichnet ist, macht vieles verständlich und erklärt, warum er handelt, wie er handelt. Und sich zu outen – und das in mehrerlei Hinsicht -, dürfte ihm wohl nicht wirklich leicht gefallen sein.

Da das Buch aus Rileys Sicht erzählt wird, bleibt von Nathanyel vieles im Dunklen. Seine Geschichte ist ebenso von Hass und Verrat durchzogen. Ihn zu verstehen ist nicht immer einfach. Dafür muss man sich zwangsläufig mit seiner Krankheit, von der man erst am Schluss erfährt, auseinandersetzen. Das er mehr für Riley empfindet, liest man zwischen den Zeilen aber sehr gut heraus.
Nate und Riley werden unbemerkt aneinandergeschweißt, sei es nun durch Nates Familie, Rileys Vergangenheit oder ihrer eigene Unfähigkeit miteinander zu kommunizieren. Riley überschreitet Nates Grenzen und Nate schafft es nicht, dieses zu kommunizieren. Umgekehrt ist es nicht anders.

Es fällt mir tatsächlich schwer, hier eine Rezension zu schreiben, die dem Buch gerecht wird. Es hat mich, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, bis zum letzten Satzzeichen und darüber hinaus festgehalten. Lange danach habe ich immer wieder über die Geschichte der Beiden und deren Ende nachgedacht.
Wer ein Buch mit Schmalz und rosa Wattewölkchen sucht, ist hier falsch. Wer etwas zum nachdenken und Drama braucht, ist hier genau richtig!
Mein Fazit: Jayden V. Reeves hat ein einzigartiges Erstlingswerk erschaffen, dass ich jedem nur ans Herz legen kann. Es ist anspruchsvoll, aber nicht abgehoben und so schätze ich auch den Autor ein, der einem gern Rede und Antwort steht. Dafür ein ganz besonderer Dank.
Zum Ende sagt ich nichts. Nur soviel … hoffentlich erscheint bald der zweite Teil!
5 Sterne, weil man leider nicht mehr vergeben kann. Ein Buch, das ganz weit oben auf meiner Lieblingsbücher-Liste steht!


 

5.0 von 5 Sternen
Von Amazon-Kunde am 24. Oktober 2017
Format: Kindle Version | Verifizierter Kauf

Ganz großes Kino!

Die Messlatte sitzt hoch, mit der Aussage von Jayden V. Reeves „Ich habe einen hohen Anspruch, was einen guten Roman betrifft. Ich habe einen hohen Anspruch an mich selbst und ich bemühe mich, dem gerecht zu werden, um meinen Lesern eine Welt zu schenken, die sie faszinieren wird.“. Dass dies keine leeren Worte waren sieht man an seinem Debütroman „Der steinerne Garten“ – eine dicht gewebte, atmosphärische Story, in welcher der Autor zwei Charaktere erschaffen hat, die man nicht sofort mit offenen Armen empfängt und in sein Herz schließt, sondern erst einige Zeit braucht um mit ihnen warm zu werden und hinter deren Fassade zu blicken.
Zum einen Nate, der hochintelligent ist, manipulativ sowie emotionslos wirkt und überheblich auf seine Mitmenschen herabblickt. Zum anderen Riley, welcher weder mit seiner Vergangenheit als Krimineller und Junkie richtig abgeschlossen hat, noch mit den Schuldgefühlen deswegen seinem verstorbenen Vater gegenüber klarkommt. Jeder der Beiden ist eingeschlossen in seiner Welt und festgefahren in den Verhaltensmustern, die ihnen entweder von sich selbst oder der Umwelt auferlegt wurden. Die Folge daraus sind Missverständnisse und falsche Annahmen, die jedes Aufeinandertreffen eskalieren lassen und teilweise in brutalen oder selbstzerstörerischen Reaktionen gipfeln…sie schenken sich nichts, „quid pro quo“ lautet die Devise …
Der Schluss ist ebenso extrem wie konsequent, etwas anderes wäre für mich zu diesem ersten Teil der Geschichte um Nate und Riley aber auch nicht in Frage gekommen. Und mit dem abschließenden Wissen um die Hintergründe, werde ich das Buch definitiv noch einmal mit anderen Augen lesen… spätestens vor dem Erscheinen von Band zwei.

100%ige Leseempfehlung, denn Jayden V. Reeves hat mit „Der steinerne Garten“ eindeutig ein Ausrufezeichen gesetzt