14.07.2018 – Plotvorschau

Vorgestern habe ich den restlichen Plot wie eine Inhaltsangabe niedergeschrieben, um mich zu orientieren. Es sind ab dem jetzigen Stand noch drei Din A4 Seiten geworden.

Meine persönliche erschreckende Erkenntnis: Ich bin noch im Aufbau des Plots und werde bestimmt noch ein Jahr brauchen, bis ich publizieren kann.
Der Handlungsverlauf ist stark emotional. Zeitweilig komme selbst ich da an meine Grenzen. Vor allem in den ersten Kapiteln ist der Name des Buches echt Programm.

Zusammenfassend wird es um schwere Traumatisierung, Suchtverhalten, gewaltvollen – nicht immer einvernehmlichen Sex, aber vor allem auch um Erkenntnis und Veränderung gehen, festgehalten in leisen und nachdenklichen, wie lauten und brutalen Szenen. Es geht um Freundschaft und Aufopferung. Drei Morde stehen auf meiner Liste. Dies alles in manchmal zarten und bewegenden, aber auch in bizarren und verstörenden Wortbildern und Gedankengängen. Das fordert mir einiges ab. ^^

Wie schon gesagt, werde ich Euch die ganze Zeit über regelmäßig auf dieser Seite mit Leseschnipseln versorgen. Wie immer freue ich mich über Eure Unterstützung jeglicher Art. 🙂
Thx, genießt das schöne Wetter und Euer Wochenende.

Wir lesen uns, Jay xxx

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26.05.2018 – DSSS 2018

Ich glaube, es wird Zeit, noch einmal etwas loszuwerden. Einerseits zur Entlastung, andererseits aber auch aus Fairness Euch gegenüber.

Frühsommer 2018 war das ursprüngliche Ziel. Dann Sommer, dann Herbst.
Nun … ich will Euch nichts vormachen – und mir auch nicht: Es wird dauern. Noch bin ich zuversichtlich, dass der zweite Band in diesem Jahr erscheinen wird. Der Plot ist schließlich fertig, die Szenen bis auf wenige Lücken sehr gut gefüllt, wären da nicht ein paar mistige Dinge, die mich immer wieder hindern voranzukommen.

Das sind zum Einen private Begebenheiten, die dazwischenrauschen und denen ich entweder nicht widerstehen kann oder die schlichtweg vorgehen oder die mich etwas aus dem zeitlichen Konzept werfen. Konzentration ist oftmals Mangelware. Dann ist es aber auch die Schwierigkeit, den Film, der abgeht, für Euch aufs Papier zu bannen (oder in den PC – wie auch immer). Manchmal scheine ich Knoten in den Fingern zu haben. Dann habe ich zwar Zeit zu schreiben, schaffe aber kaum etwas, weil ich einfach nicht zufrieden bin mit der Formulierung und Wortwahl. Ewig feile ich dann an einem Absatz herum und wenn der Tag vorbei ist, habe ich kaum etwas geschafft. Frustration pur! Auch wenn ich dann letztendlich ganz zufrieden mit den Worten an sich bin.

Zum Anderen ist es tatsächlich die mangelnde Zeit. Neben dem Schreiben arbeite ich in einem Berufszweig, der recht viel Kraft, Konzentration und geistige Ausdauer erfordert. Ich gebe zu, ich habe abends wenig Lust zu schreiben. Ich schreibe zwar weiter – kopftechnisch, das immer – aber mich hinzusetzen, schaffe ich dann nicht mehr. Seltsamerweise brauche ich auch das Tageslicht. Das war beim ersten Buch nicht so. Jetzt spielt die Jahreszeit ja recht gut mit … aber ich bin müde und meine Augen schmerzen höllisch.  Die Abende fallen weg, viele Wochenenden sind verplant. Was bleibt übrig?

Ich möchte es gut machen. Sehr gut. Aber mir gefällt es meistens nicht, was ich da an erster Stelle fabriziere. Zum Glück habe ich eine gute Seele an meiner Seite, die mir hilft, da etwas Feinschliff hereinzubekommen und die es bislang exzellent schafft, mich aus den Löchern herauszuziehen. Der Text, der bislang steht, gefällt mir wirklich gut. Ich möchte sogar meinen, er ist besser als Band 1, an dem ich zwischenzeitlich auch schon wieder herummäkelt habe. Es gibt mittlerweile zig Auflagen, weil ich noch leidige Fehler ausgemerzt und mich Wortwiederholungen angenommen habe. Halten wir fest: Unter Druck zu schreiben ist Bullshit. Ihr würdet nicht glücklich sein mit dem Ergebnis. Talent ist filigran. Ich weiß nicht, ob ich es besitze … ich hoffe es, aber ich selbst muss das, was da ist, sehr vorsichtig behandeln, weil es sonst zerbricht. Fordern ist Gift. Die Folge ist der Tod eines jeden Autoren.

Wenn ich es geschafft habe, all die vielen Szenen endlich nieder zu schreiben, ist das Buch aber immer noch nicht über den Berg. Dann steht noch das etwa zweimonatige Lektorat durch den Verlag an.
Seht es mir daher nach, dass es dauern wird. Ich bin jedoch überaus zuversichtlich, dass Ihr entlohnt werdet für Euer Warten.

Es wird einen Trailer geben, den ich natürlich auch längst fertig haben wollte – aber ich habe mich dagegen entschieden. Den wird es erst geben, wenn das Buch ins Lektorat geht. Bis dahin werde ich Euch mit einzelnen Leseschnipseln foltern. *gg

Anyway… ich freue mich irrsinnig über Euer Interesse und ich bedanke mich bei jedem einzelnen von Euch. Ihr seid echt cool.

Habt Geduld. Es wird was werden. Thx!

Jay

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05.02.2018 – Musikalische Leseprobe

Ich habe mich am Wochenende mal an ein kleines Experiment gewagt.Und zwar habe ich eine musikalische Leseprobe für meinen YouTube-Channel gemacht, nachdem diese bei FB im QLA so gut angenommen wurde. 

Die Leseprobe bezieht sich auf das aktuelle Projekt, an dem ich gerade schreibe: ›Die Scherben seiner Seele‹, Fortsetzungsroman meines Debüts ›Der steinerne Garten‹. Sie ist weder lektoriert, noch korrigiert – aber lesbar 😉

Es wurden schon Stimmen laut, dass der Text zu schnell durchfließt. Ja, das war ein Problem, ich musste mich ja an die musikalische Zeitvorgabe halten, sonst wäre die Leseprobe nämlich noch sehr viel länger ausgefallen. Dabei finde ich, dass das tempo angenehm ist, aber jeder liest nun mal anders. Notfalls müsst Ihr den Film eben anhalten, um mit dem Lesen aufzuholen. Das unterbricht dann zwar leider die Melodie, aber anders geht es nicht. Es war ein Versuch, mal eine andere Art von Leseprobe zu gestalten, als die, die es bereits gibt. Ihr könnt sie Euch anschließend ja noch einmal vollständig anschauen. *gg

Ich hoffe dennoch, sie gefällt Euch ^^. Ihr findet sie unter dem Reiter ›» Videos «‹

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